#70 So bleibt deine Botschaft wirklich im Kopf

Shownotes

Manche Präsentationen liefern Fakten. Andere erzeugen sofort Kopfkino. Genau darin liegt oft der Unterschied zwischen „ganz interessant“ und wirklich überzeugend.

In Folge 70 von Professionell Auftreten erfährst du, warum unser Gehirn Bilder stärker speichert als reine Informationen und wie du mit Metaphern, Vergleichen und Sprachbildern komplexe Themen sofort verständlicher machst. Du lernst, warum starke Bilder emotional wirken, länger im Gedächtnis bleiben und wie du selbst Schritt für Schritt bessere Sprachbilder entwickelst – für Präsentationen, Meetings, Pitches oder Führungsgespräche.

Freu dich auf viele praxisnahe Beispiele, inspirierende Vergleiche und konkrete Tipps, mit denen deine Botschaften nicht nur gehört, sondern wirklich erinnert werden. Denn professionelle Kommunikation informiert nicht nur – sie bewegt.

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00:00:04: Herzlich willkommen zu Professionell auftreten, dein Podcast für

00:00:07: die gelungene Präsentation.

00:00:10: Souverän, glaubwürdig und begeisternd auftreten, deine Botschaft zielsicher

00:00:15: anbringen, mit Leichtigkeit Lampenfieber, kritische Fragen und andere

00:00:20: Stolpersteine überwinden, darum geht's.

00:00:23: Ich bin Silvia B. Pitz und freue mich auf dich.

00:00:26: Herzlich willkommen!

00:00:33: Hast du schon einmal erlebt, dass jemand ein Thema brillant erklärt hat,

00:00:37: fachlich präzise, logisch sauber aufgebaut und inhaltlich

00:00:43: absolut überzeugend, und trotzdem bleibt beim Publikum nach

00:00:48: kurzer Zeit erstaunlich wenig hängen?

00:00:52: Kaum verlässt man den Raum, ist ein großer Teil schon wieder verflogen.

00:00:58: Dann kommt eine andere Person, verwendet vielleicht nur einen einzigen treffenden

00:01:02: Vergleich, ein starkes Bild oder eine prägnante Metapher,

00:01:08: und plötzlich versteht jede und jeder im Raum sofort, worum es eigentlich geht.

00:01:14: Das ist kein Zufall.

00:01:16: Unser Gehirn liebt Bilder, weil Bilder etwas leisten, was

00:01:20: reine Fakten oft nicht schaffen.

00:01:23: Sie erzeugen innere Vorstellungskraft.

00:01:27: Sie machen Inhalte sichtbar.

00:01:29: Sie verwandeln Information in ein Erlebnis.

00:01:33: Genau darüber möchte ich heute mit dir sprechen.

00:01:36: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Professionell auftreten Kino im Kopf

00:01:43: wie du mit Sprachbildern sofort überzeugst.

00:01:48: Wer in Bildern spricht, wirkt nicht nur verständlicher, sondern

00:01:51: auch oft inspirierender.

00:01:54: Überzeugender und souveräner.

00:01:57: Gute Sprachbilder machen Gedanken anschlussfähig.

00:02:00: Sie erzeugen Kopfkino.

00:02:02: Und Kopfkino bleibt.

00:02:06: In dieser Folge schauen wir uns 4 Ideen an, mit denen du Sprachbilder

00:02:11: gezielt einsetzen kannst.

00:02:13: Wir beginnen erstens mit der Frage, warum unser Gehirn überhaupt so

00:02:17: stark auf Bilder reagiert.

00:02:19: Danach, zweitens, geht es darum, wie du gerade komplexe Inhalte

00:02:24: mit Metaphern leichter zugänglich machen kannst.

00:02:28: Im dritten Schritt betrachten wir, warum Bilder so stark emotional wirken und

00:02:34: deshalb oft länger im Gedächtnis bleiben.

00:02:37: Zum Schluss, in Punkt 4, bekommst du ganz konkrete Möglichkeiten,

00:02:41: wie du selbst spontan stärkere Sprachbilder entwickeln kannst.

00:02:47: Steigen wir direkt mal ein.

00:02:49: Erstens: Warum Bilder stärker wirken als Fakten.

00:02:53: Unser Gehirn denkt erstaunlich selten in Aufzählungen, Tabellen oder Bullet Points.

00:02:58: Haha, wen wundert's?

00:03:00: Unser Gehirn denkt vielmehr in Szenen, in Geschichten und in inneren Bildern.

00:03:07: Wenn ich sage: Wir müssen in diesem Projekt Risiken schrittweise reduzieren.

00:03:13: Ist das sachlich natürlich korrekt.

00:03:15: Wenn ich aber dagegen sage: „Wir bauen gerade ein Flugzeug um, während

00:03:20: es bereits fliegt", entsteht sofort ein Bild, das die Situation greifbar macht.

00:03:27: Plötzlich versteht man nicht nur rational, worum es geht, sondern spürt die

00:03:32: Herausforderung beinahe körperlich.

00:03:35: Genau darin liegt die Kraft eines guten Sprachbildes.

00:03:39: Hinzu kommt hier womöglich auch noch eine gute Portion Emotion.

00:03:43: Denn wer will schon im fliegenden Airbus noch schnell was schrauben?

00:03:47: Außer natürlich James Bond oder andere Actionhelden in

00:03:50: halsbrecherischer Akrobatik.

00:03:54: Bei einem solchen Bild kann sich der Puls schon mal leicht erhöhen.

00:03:58: Aber genau das wollen wir.

00:04:00: Wir wollen Engagement und Bewegung beim Publikum.

00:04:04: In meinen Trainings beobachte ich oft, dass Menschen versuchen, Kompetenz über

00:04:09: Komplexität auszudrücken.

00:04:12: Sie glauben, je technischer und elaborierter eine Aussage formuliert ist,

00:04:17: desto professioneller wirkt sie.

00:04:21: In Wirklichkeit entsteht Wirkung häufig gerade dort, wo komplexe Zusammenhänge so

00:04:26: übersetzt werden, dass andere sie intuitiv erfassen können.

00:04:32: Dazu eignen sich Bilder und Emotionen hervorragend.

00:04:35: Wie gesagt: Unser Gehirn liebt die Mischung aus beidem.

00:04:39: Gut gemischt wird ein unwiderstehlicher Cocktail daraus.

00:04:44: Wer ein Thema wirklich verstanden hat, kann es so erklären, dass

00:04:47: andere folgen können.

00:04:50: Ein gutes Sprachbild reduziert Komplexität nicht, indem es Inhalte verflacht,

00:04:56: sondern indem es Zugänge eröffnet.

00:04:59: Das ist ein großer Unterschied.

00:05:02: Nehmen wir mal das Beispiel Veränderung.

00:05:05: Man könnte formulieren: Transformation erfordert Akzeptanzprozesse

00:05:10: und iterative Anpassungen.

00:05:13: Das stimmt.

00:05:15: Wirklich plastisch wird es allerdings erst mit einem Bild wie diesem:

00:05:19: Ein Unternehmen umzubauen gleicht eher dem Drehen eines Tankers

00:05:24: als dem Wenden eines Speedboats.

00:05:28: Vielleicht kennst du dieses Bild ja auch schon: Macht nichts, nutze es trotzdem.

00:05:32: Mit einem Satz entsteht Orientierung.

00:05:36: Das Bild trägt die Botschaft.

00:05:39: Gerade in Präsentationen oder Entscheidungssituationen ist

00:05:43: das von unschätzbarem Wert.

00:05:46: Denn Menschen erinnern sich selten an alle Details.

00:05:49: Häufig erinnern sie sich an das Bild, das ihnen geholfen hat, etwas zu begreifen.

00:05:56: Kommen wir zum zweiten Punkt: Komplexe Themen mit Metaphern verständlich machen.

00:06:02: Besonders bei anspruchsvollen Fachthemen sind Analogien ein Geschenk, weil sie

00:06:07: komplizierte Inhalte zugänglich machen, ohne sie banal wirken zu lassen.

00:06:13: Das gilt heute mehr denn je, gerade wenn wir über Technologietransformation

00:06:17: oder künstliche Intelligenz sprechen.

00:06:19: Hör da noch mal in meine Podcastfolgen 30 und 34 rein, da habe ich ausführlich

00:06:25: über die Analogien gesprochen.

00:06:28: Viele Menschen erklären KI über Modelle, Algorithmen und Trainingsdaten.

00:06:34: Fachlich mag das alles richtig sein.

00:06:37: Verständlich wird es aber erst oft dann, wenn ein Bild hinzukommt.

00:06:42: Man könnte beispielsweise sagen: Generative KI ist wie ein hochbegabter

00:06:47: Sparringspartner, der in Sekunden Entwürfe liefert, aber dennoch Führung

00:06:53: Richtung und auch gute Fragen braucht.

00:06:56: Plötzlich wirkt das Thema weniger abstrakt.

00:07:00: Ein weiterer Vergleich, den ich sehr mag, lautet: Prompting ähnelt weniger

00:07:05: Programmieren als vielmehr einem exzellenten Briefing.

00:07:11: Auch dieses Bild macht etwas sichtbar, was vorher vielleicht eher technisch wirkte.

00:07:16: Es nimmt auch den Druck raus.

00:07:17: Viele, die denken, sie müssen programmieren können oder einschlägige

00:07:22: IT-Kenntnisse haben, um sich eine i zunutze zu machen.

00:07:28: Metaphern helfen nicht nur beim Verstehen, sie stiften Orientierung.

00:07:33: Das funktioniert weit über Technologiethemen hinaus:

00:07:37: „Strategie ohne Umsetzung ist wie ein Ferrari ohne Räder."

00:07:41: So ein Sprachbild funktioniert eher bei Leuten natürlich, die Motorsportfans sind,

00:07:46: deshalb Augen auf bei der Wahl deiner Bilder und Metaphern!

00:07:50: Im ungünstigsten Fall kannst du dich hier leicht in die Nesseln setzen.

00:07:56: Schon wieder ein Bild.

00:07:58: Hier noch ein Beispiel: Eine schlechte Meetingkultur

00:08:03: ähnelt einem Kreisverkehr ohne Ausfahrt.

00:08:06: Ich sehe dich schon lächeln. Guter Vergleich, oder?

00:08:08: Man fährt immer im Kreis, genau wie bei schlecht oder gar nicht

00:08:13: moderierten Meetings.

00:08:15: Zum Thema professionelle Prozessmoderation gibt es übrigens auch Podcastfolgen,

00:08:20: und zwar die Nummer 66 und 67.

00:08:23: „Hör da auch gern rein, es lohnt sich!" Wir haben noch ein Beispiel: „Innovation

00:08:30: ohne Fehlerkultur wirkt wie Forschung ohne Finanzierung."

00:08:35: Solche Bilder funktionieren deshalb so gut, weil sie etwas

00:08:38: Unsichtbares sichtbar machen.

00:08:41: Sie erklären nicht nur, sie positionieren.

00:08:45: Wer starke Bilder findet, wirkt oft klarer origineller und führungsstärker, weil gute

00:08:51: Bilder immer auch Haltung transportieren.

00:08:55: Gerade Führung ist zu einem großen Teil Orientierung durch Sprache.

00:09:01: Eine sehr spannende Vorbereitungsfrage für Präsentationen lautet deshalb: Welches

00:09:06: Bild macht dein Thema sofort verständlich?

00:09:11: Sich über diese Frage Gedanken zu machen und bewusst und fokussiert nach guten

00:09:16: Bildern zu suchen, lohnt sich wirklich.

00:09:18: Also nutze dafür wirklich Zeit!

00:09:23: Wir sind schon wieder beim dritten Punkt: Warum Bilder emotional wirken und

00:09:27: dadurch im Gedächtnis bleiben.

00:09:30: Ein Aspekt wird häufig unterschätzt: Sprachbilder erklären nicht nur, im besten

00:09:35: Fall berühren sie auch noch emotional.

00:09:38: Genau dadurch entfalten sie ihre Wirkung, die reine Information selten erreicht.

00:09:44: Wenn jemand sagt: „Wir stehen vor Herausforderungen",

00:09:47: ist das zwar korrekt, aber wenig spürbar.

00:09:52: Wenn jemand formuliert: „Wir laufen gerade durch Nebel,

00:09:55: aber wir kennen die Richtung", dann entsteht sofort Atmosphäre,

00:10:00: die Aussage bekommt Resonanz.

00:10:03: Man beginnt etwas zu fühlen, vielleicht den kühlen Nebel auf der Haut, vielleicht

00:10:07: auch die Unsicherheit, die so eine Szenerie mit sich bringt.

00:10:11: Genau dort entsteht Erinnerung.

00:10:16: Große Rednerinnen und Redner wussten das immer.

00:10:19: Martin Luther King sagte nicht: Wir brauchen gesellschaftliche

00:10:23: Gleichberechtigung.

00:10:24: Das war zwar der Inhalt, aber er verpackte es in diesen

00:10:28: berühmten Satz: I have a dream.

00:10:31: Er sprach von einem Traum.

00:10:33: Dieses Bild trägt bis heute.

00:10:37: Auch im Führungsalltag lässt sich das nutzen.

00:10:40: Anstelle von „Wir sind mit der Umsetzung noch nicht

00:10:43: fertig" könnte jemand sagen: „Wir stehen noch auf der Brücke"

00:10:47: und „Wir sind noch nicht im Hafen, aber wir haben klaren Kurs."

00:10:53: Dieselbe Aussage, völlig andere Wirkung.

00:10:56: Ideal, wenn dein Team auch maritime Bilder mag oder ihr in Hamburg ansässig seid.

00:11:03: Sprache gewinnt durch Wärme, Richtung und Kraft.

00:11:07: Selbst Humor lebt oft genau von solchen Bildern.

00:11:11: Ich sage in Trainings manchmal, manche Präsentationen seien wie Casinos in

00:11:15: Las Vegas: Es steckt unglaublich viel drin, aber niemand findet den Ausgang.

00:11:22: Darüber wird meist gelacht.

00:11:24: Noch wichtiger ist allerdings, dass jede und jeder sofort versteht,

00:11:27: worauf ich hinaus will.

00:11:30: Ein gutes Bild kann gleichzeitig klären, emotionalisieren und Sympathie erzeugen.

00:11:36: Diese Kombination ist kommunikativ enorm wertvoll.

00:11:42: Deshalb nochmal die Aufforderung: Suche dir gezielt gute Bilder, die zu

00:11:46: deinem Thema, aber auch zu deinem Publikum passen.

00:11:51: Viertens: Wie du selbst noch bessere Sprachbilder entwickelst.

00:11:56: Die gute Nachricht ist: Sprachbilder lassen sich trainieren.

00:12:01: Sie fallen nicht nur besonders kreativen Menschen zu.

00:12:05: Oft entstehen sie aus bewusster Beobachtung.

00:12:08: Ein erster Zugang ist ein Vergleich.

00:12:11: Frag dich häufiger: Woran erinnert mich dieses Thema eigentlich?

00:12:18: Verhandlungen können zum Beispiel wie Schach sein.

00:12:22: „Führung kann dem Dirigieren eines Orchesters ähneln." Change-Prozesse

00:12:28: erinnern manchmal ans Bergsteigen.

00:12:31: Sobald du anfängst, so zu denken, öffnen sich oft überraschend schnell neue Bilder.

00:12:38: Hilfreich ist auch ein einfacher Satzanfang: „Das ist wie..."

00:12:44: Ein Pitch ist wie ein Filmtrailer.

00:12:47: Feedback gleicht einem Spiegel.

00:12:50: Ein Meeting ohne Ziel ähnelt einer Zugfahrt ohne Fahrplan.

00:12:56: Das kennen viele geschundene Bahnreisende.

00:13:01: Hier fällt mir eine Szene ein aus Alice im Wunderland, die man als etwas längere

00:13:06: Variante einer Metapher nutzen kann.

00:13:09: Alice steht an einer Kreuzung, an der sich drei Wege zeigen.

00:13:13: Auf dem Baum sitzt die Grinsekatze.

00:13:17: Alice fragt freundlich die Grinsekatze: „Welchen Weg soll ich gehen?"

00:13:22: Die Katze fragt: „Ja, wohin willst du denn?"

00:13:26: „Ach", antwortet Alice, „das ist mir eigentlich egal." „Dann ist es auch egal,

00:13:32: welchen Weg du nimmst", sagt die Katze.

00:13:36: In dieser kleinen Geschichte steckt sehr viel drin.

00:13:40: Sodass dein Publikum auch etwas Zeit zum Nachdenken braucht.

00:13:45: Ist übrigens auch gut für dich: Nutze immer wieder solche Pausen, solche

00:13:49: Breathing Spaces auch für dich zum Sammeln und zum Atmen.

00:13:56: Eine dritte Möglichkeit ist es, Metaphern bewusst zu sammeln.

00:14:01: Andere sammeln Zitate oder Briefmarken, sammel du in deinem

00:14:05: Ideenarchiv gute Bilder.

00:14:08: Baue ein Arsenal für Metaphern und Bilder auf, das kannst du immer weiter ausbauen

00:14:13: und vielleicht später sogar alphabetisch nach Themen sortieren.

00:14:18: Beobachtungen aus Filmen, aus Natur, aus Sport,

00:14:23: aus Literatur oder aus Alltagssituationen liefern oft erstaunlich viel Material.

00:14:29: Mit der Zeit entsteht ein Vorrat, aus dem du spontan schöpfen kannst.

00:14:35: Wichtig bleibt dabei, Bilder zu wählen, die zur Zielgruppe passen.

00:14:41: Eine Metapher funktioniert ja nur dann, wenn andere daran anschließen können.

00:14:46: Ein gutes Bild macht etwas leichter, nicht rätselhafter.

00:14:51: Sonst verliert sich dein Publikum in dem Gedanken, was du eigentlich

00:14:54: damit sagen willst.

00:14:55: Und wir sind mit der Aufmerksamkeit wieder ganz woanders.

00:15:01: Natürlich gilt auch hier: Dosierung ist entscheidend.

00:15:04: Nicht jeder Satz braucht ein Feuerwerk.

00:15:08: Ein starkes Bild pro Kernbotschaft reicht völlig aus.

00:15:14: Wie bei Gewürzen entsteht Wirkung selten durch Masse, sondern durch Präzision.

00:15:20: Und schon wieder haben wir ein Bild eingebaut, hast es gemerkt?

00:15:24: Unser Fazit: Was nehmen wir heute mit?

00:15:27: Wer in Bildern spricht, wird leichter verstanden.

00:15:30: Komplexe Inhalte werden greifbarer.

00:15:33: Botschaften bleiben länger im Gedächtnis.

00:15:36: Sprache gewinnt dadurch an Wirkung.

00:15:39: Vielleicht stellst du dir vor deiner nächsten Präsentation nicht nur die Frage,

00:15:43: was du sagen willst, sondern auch, welches Bild du erzeugen möchtest.

00:15:48: Allein diese Frage verändert oft unglaublich viel.

00:15:52: Aus einem abstrakten Konzept kann plötzlich eine Geschichte werden.

00:15:56: Aus Fachsprache kann Orientierung entstehen.

00:16:01: Aus Information Wirkung.

00:16:03: Genau darum geht's.

00:16:05: Professionell auftreten bedeutet nicht nur, sicher zu sprechen.

00:16:09: Es bedeutet, so zu sprechen, dass beim Gegenüber etwas entsteht.

00:16:15: Ein Gedanke, ein Bild, Ein Impuls und vielleicht sogar Bewegung.

00:16:22: Für die kommende Woche habe ich noch einen kleinen Selbstversuch für dich:

00:16:26: Baue in 3 Gespräche oder in Meetings bewusst jeweils ein Sprachbild ein

00:16:32: und beobachte, was passiert.

00:16:35: Achte darauf, wie Menschen reagieren, wann Aufmerksamkeit steigt und welche

00:16:41: Formulierungen besonders hängen bleiben.

00:16:44: Ich bin ziemlich sicher, dass dich diese Beobachtung überraschen wird.

00:16:49: Wenn dir diese Folge gefallen hat, teile sie gern mit Menschen, die ihre

00:16:53: Kommunikation noch wirksamer gestalten möchten.

00:16:56: Wenn du Lust hast, genau daran zu arbeiten, an Bildern, Botschaften und

00:17:01: Präsenz, dann melde dich gern bei mir für ein Coaching.

00:17:05: Ich freue mich darauf.

00:17:06: Bis zur nächsten Folge von Professionell Auftreten und bis dahin wünsche ich dir

00:17:11: viele starke Bilder, viel Kopfkino und vor allem Kommunikation, die nicht

00:17:16: nur informiert, sondern wirkt.

00:17:19: Deine Silvia.

00:17:20: Und schon ist wieder eine weitere Folge von professionell auftreten vorbei.

00:17:29: Wenn du weitere Unterstützung wünschst und deinen Auftritt individuell optimieren

00:17:34: möchtest, dann schreib mir gern eine E-Mail über mein Kontaktformular

00:17:38: Formular unter pitts-coaching.

00:17:41: de/kontaktformular. Ich freue mich auf dich!

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